Welpenkauf
Wenn Ihnen das Geld für den Welpen zuviel erscheint, fragen Sie sich vorsichtshalber, ob Sie denn das regelmäßig benötigte Geld für (hochwertiges!) Futter, Tierarzt, Steuern, Haftpflicht, Spielzeug, Knochen, Körbchen und so weiter überhaupt ohne Probleme aufbringen? Das kommt alles auf Sie zu, unabhängig von Kaufpreis und Rassereinheit. Ein Hund kann in zwei Jahren ganz locker seinen Kaufpreis "auffressen".
Denken Sie bitte daran, falls Ihnen der Preis für so ein kleines Fellbündel von 2 oder 3 Monaten überraschend hoch vorkommen mag, dass Sie nicht nach Gewicht bezahlen, sondern auch die Vorarbeit, die Qualität und die Leistung des Züchters honorieren: Ganz einfach, die Wahrscheinlichkeit, einen auch im höheren Alter gesunden, einen schönen und wesensfesten Hund zu bekommen ist bei einem seriösen und um diese Zuchtziele bemühten Züchter vergleichsweise hoch.
Kommt der geforderte Preis Ihnen wirklich zu teuer vor, schicken Sie einfach kurz eine e-mail zum NRV (www.nrc-ev.de) und lassen sich bestätigen, ob es sich um eine für die Rasse übliche Summe handelt. Der NRC hat großes Interesse an eventuellen schwarzen Schafen in den eigenen Reihen, die mit ihren Hunden Geld verdienen möchten.
Wenn Ihnen tatsächlich das Geld für den "regulären" Welpenpreis fehlt, dann fragen Sie bei der Welpenvermittlung des Zuchtvereins, ob es nicht Hunde gibt, die wegen bestimmter "Schönheitsmängel" nicht zur Zucht zugelassen werden dürfen, und die günstiger abgegeben werden können. Das ist manchmal der Fall.. und ob Ihr Stupsi den nicht standardgemäßen braunen Schimmer im Fell, einen Schneidezahn weniger, als Rüde nur einen Hoden oder etwas ähnliches hat: Das macht ihn für Sie nicht zu einem schlechteren Hund! Er hat trotzdem alle Eigenschaften seiner Rasse!
Außerdem gibt es Vermittlungsstellen für ausgewachsene Hunde, Scheidungswaisen oder durch andere unglückliche Umstände herrenlos gewordene Tiere, die von ihrem Züchter zurückgenommen und nun an neue Familien weiter vermittelt werden. Entgegen landläufigem Vorurteil sind solche Hunde meistens froh in eine neue Familie zu kommen, wo sie ihre Menschen ganz für sich haben, anstatt sich die Aufmerksamkeit des Züchters, wo sie oft gezwungenermaßen Zwischenstation machen, mit mehreren anderen Hunden teilen zu müssen! Das waren sie schließlich vorher ganz anders gewöhnt.